Urlaub im Naturpark

Unterwegs sein – Ankommen bei sich

Die Erwartungen einmal beiseite lassend, machen wir uns auf den Weg, ein wenig mehr über uns selbst zu erfahren. Um bei uns anzukommen wie wir und die Umstände unseres Lebens eben sind.

Innehalten, sich auf sich besinnen und wahrnehmen, „Wo stehe ich “ und „Was ist mir wichtig“.

Im bewussten Gehen den Fluß der Lebensenergie in Gang bringen und ins Gleichgewicht kommen. Die Ruhe und Heilkraft des Waldes und der Natur zeigen uns in selbstverständlicher Weise die Rhytmen des Lebens und lassen uns das Wunderbare im Einfachen und Alltäglichen sehen. Für eine Zeit lang wollen wir einfach mal alles so sein lassen wie es ist und die Augenblicke auskosten und genießen.

Yoga und Meditation ermöglichen die Erfahrung einer klareren Selbstwahrnehmung und eines wohlwollenden freundlichen Blickes auf uns selbst.

„Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele. „ J. Hofmiller

Schwäbischer Jakobsweg –  Von Maria Versperbild bis Memmingen

Unsere diesjährige Strecke auf dem Jakobsweg, von Maria Vesperbild über Kirchheim und Babenhausen nach Memmingen, steht unter der Überschrift 

                                                                                      „FRIEDENSWEGE“

Wir widmen uns den verschiedenen Facettenund Blickwinkeln des Friedens. Der Wunsch nach Frieden, mit sich selbst, den Mitmenschen, dem Leben und der Welt, ist nicht nur in diesen turbulenten Zeiten allgegenwärtig. Im gemeinsamen Unterwegssein und Meditieren und mit Impulsen, Gedanken und Übungen der Achtsamkeit nähern wir uns diesem Thema.

                             „Frieden ist der natürliche Zustand unseres Seins, den wir durch Achtsamkeit wiederentdecken können.“  Thich Nhat Hanh

1. Tag   Maria Vesperbild – Kirchheim

„Frieden beginnt mit dir selbst.“   Dalai Lama

Wir treffen uns am Donnerstag, 28.08.2025, um 9 Uhr am Platz vor der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild.Unsere erste Etappe in diesem Jahr führt uns noch einen Tag durch den Naturpark Augsburg Westliche Wälder, mit besonders schönen Landschaftsbildern. Ein besonders reizvolles Beispiel ist das noch junge Tal der Zusam. Der Übergang in den Landkreis Unterallgäu zeigt sich an Ortstafeln und Mundart. Als erstes schlagen wir den Weg zur Mariengrotte ein, wo wir uns auf die kommenden Tage einstimmen. Vorbei an der Pater Piu Statue geht’s hinunter nach Bauhofen. Nach 1 km im Lauterbachtälchen kommen wir, durch ein kleines Waldstück, über Hellersberg und Nachstetten nach Memmenhausen. Es liegt im Tal der jungen Zusam, das wir bald wieder verlassen. Hinter Bernbach, wo eine wunderschön renovierte Hofstatt beeindruckt, erreichen wir eine Höhe von 600 m ü. NN. Durch Haselbach und über die Haselbrücke wenden wir uns nach rechts zum Hagenbühlwald. An seinem Rand entlang wandern wir auf dem Bergkamm, um ihn dann durch den Wald zu queren. Der Weg fällt hier steil ab und verlässt im Tal den Wald, wo wir den Naturpark Radwanderweg erreichen. Geradeaus kommen wir nach Kirchheim. Hier findet sich mit Schloss, dem Stammsitz des Hauses Fugger Glött, Kirche,  Rathaus und  Marktplatz ein reizvolles Bauensemble. Unterkunft nehmen wir heute im Gasthof Lechler, gleich nebenan. Hier werden wir mit Schwäbischer Hausmannskost bewirtet. Anschließend erwartet uns ein besonderes Schmankerl mit der Besichtigung des weltberühmten Zedernsaales des Schlosses und anschließendem Singen mit Alexandra zum Tagesabschluss.Für den ersten Tag bitte Brotzeit mitnehmen.

2.Tag   Kirchheim – Babenhausen

„Finde Frieden mit dir selbst, dann findest du ihn auch um dich herum.“  Thich Nhat Hanh

Die drei Voralpenflüsse Mindel, Kammlach und Günz, sind die Leitlinien unserer heutigen Etappe. Zwischen den Fuggerschlössern Kirchhheim und Babenhausen schlendern wir durch ländlich gemütliches Bauernland. 
Nach Morgenyoga im Schlossgarten und Frühstück, verlassen wir Kirchheim in westlicher Richtung. Vom Schloss gehen wir bergab ins Mindeltal mit herrlichem Blick auf die morgendliche Stimmung. Wir durchqueren den Talboden mit seinen Weihern, um nach der Mindelbrücke am Ortsrand von Hasberg anzukommen. Südwärts wendend gelangen wir über eine Anhöhe nach Loppenhausen. Über die Kammlach und die Bahnlinie kommen wir durch den Fuggerwald zu den Weilern Halden und Hörlis im malerischen Tal der Gutnach. Von hier führt der Weiterweg vorbei an der Einsiedelei Herretshausen nach Kirchhaslasch. An der Lourdesgrotte tut sich ein schöner Ausblick auf das Haseltal und die Ortschaft mit ihrer eindrucksvollen Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben Frau“ auf. Einen angenehmen Kontrast bietet die nachfolgende Strecke durch Wald und Feld. Schließlich erreichen wir den Fuggermarkt Babenhausen mit seinem alles überragenden Fuggerschloss. 
Hier übernachten wir im BA Hotel. Die Abendmahlzeit nehmen wir im benachbarten Gasthof Rössle nach Karte. 
Auch heute beschließen wir den Tag mit einer Abendmeditation.

3.Tag   Babenhausen – Bonlanden

„Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.“  Carl Sandburg

Im Anschluß an unsere Einstimmung auf den Tag, marschieren wir zum Cafe Häussler wo wir unser Frühstück genießen und uns mit einer Brotzeit für den Tag versorgen.Vom Zentrum Babenhausens gehen wir kurz entlang der B300 südwärts zum Fuggerweiher um hier auf einen Feldweg abzubiegen, auf dem wir bald Winterrieden erreichen. Ab da führt eine kleine Nebenstraße nach Süden zum Waldrand. Rechts abbiegend wandern wir auf einem reizvollen Höhenweg durch Wald und Flur nach Boos, einem stattlichen Dorf am Rande des Illertales. Bauwerke im Ort erinnern an die enge Verknüpfung mit der Geschichte der Fugger und der Sebastian Kneipp Brunnen an den berühmten Wasserdoktor, der hier tätig war. In Boos verlassen wir für kurze Zeit die Streckenführung des Jakobsweges, um zu unserem heutigen Quartier zu gelangen. Bei Fellheim und Kirchdorf an der Iller überqueren wir die Iller und bald schon begrüßt uns die mächtige und eindrucksvolle Kulisse von Kloster Bonlanden, wo wir die heutige Nacht verbringen. Vesperbuffet, Frühstück und Lunchpaket sind inbegriffen. Das weitläufige Klostergelände bietet uns vielfältige Möglichkeiten den Abend zu verbringen und unseren Tag  meditativ ausklingen zu lassen.


4.Tag   Bonlanden – Memmingen

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“    Mahatma Gandhi

An unserem letzten Tag genießen wir noch einmal die klösterliche Umgebung mit Yoga im Garten „Mutter Erde“. Gut gefrühstückt, lassen wir uns vom Sammeltaxi zurück nach Boos bringen.Die erste Wegstrecke bringt uns nach Niederrieden, wo wir uns am Jakobsbrunnen der Kirche St. Georg erfrischen können. Im weiteren Verlauf wendet sich unser Weg nach Osten, um nach einer Mariengrotte wieder die gewohnte Südrichtung einzuschlagen. Nach der Durchquerung des schattigen „Herrengehaues“ liegt vor uns Eisenburg. Hier wie im nachfolgenden Trunkelsberg gibt es kleine, ehemalige Patrizierschlösschen sowie sehenswerte Dorfkirchen. Damit stehen wir auch schon vor der Stadt Memmingen, deren türmerreiche Silhouette uns neugierig macht. Zuerst müssen wir noch die Autobahn und das östliche Vorstadtgebiet durchqueren um vorbei an der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und dem ehemaligen Kreuzherrenkloster den prächtigen Marktplatz zu erreichen. Nach einem kurzen Aufenthalt und einem Abschluss im Herz der Stadt, treten wir mit dem Zug die Heimreise nach Augsburg an.
Rückkunft ca. 18 Uhr
Tagesetappen 16 – 24 km


An jedem der Tage erwarten dich Impulse und Übungen zum Nachsinnen, sowie Yoga, Meditation und Entspannung. Die Teilnahme an den einzelnen Programmpunkten ist selbstverständlich in achtsamer Selbstfürsorge frei wählbar.Änderungen vorbehalten!

Im Preis enthaltene Leistungen:
3x Übernachtung
2x Frühstück und Lunchpaket
2x Abendessen
Besichtigung Zedernsaal
Singen mit Alexandra
Taxifahrt
Bahnfahrt
Wanderbegleitung mit Meditativen Einheiten
Yoga und Entspannung
Reisetagebuch

Termin: 28.-31.08.2025
Teilnehmer: min. 5 und max. 10 Personen

Kosten:
Unterbringung im DZ in Kirchheim und EZ in Babenhausen und Bonlanden   470,- Euro

Information und Anmeldung unter info@praxis-soleo.de oder 0176/83223204